Pelletheizung

Eine Pelletheizung stellt eine ökologische und preiswerte Variante zu anderen Heizungssystemen wie einer Ölheizung dar. Entscheiden Sie sich grundsätzlich für diese umweltfreundliche Variante, wählen Sie zwischen zwei Varianten: Entweder installieren Sie einzelne Pelletheizungen in Wohnräumen. Oder Sie erwerben eine zentrale Pelletheizung, mit der Sie Ihre gesamte Wohnung beheizen.

Für eine Pelletheizung sprechen mehrere Argumente, an erster Stelle verdient der ökologische Aspekt Erwähnung. Sie heizen mit einem nachwachsenden Rohstoff, Sie schonen damit endliche Ressourcen wie Öl und Gas und entlasten das Klima. Zudem profitieren Sie von finanziellen Vorteilen. Diese ergeben sich aus den niedrigen Kosten für Pellets sowie durch eine finanzielle Förderung, die Sie unter bestimmten Voraussetzungen erhalten. Zwar liegen die Anschaffungskosten für eine Pelletheizung höher als zum Beispiel bei einer Gasheizung, die Investition amortisiert sich aber dank der günstigen Verbrauchskosten binnen einiger Jahre. In wie vielen Jahren sich eine Pelletheizung auszahlt, hängt von den Preisen für die Pellets sowie der Preisentwicklung bei Öl und Gas ab. Präzise lässt sich das nicht vorhersagen. Darüber hinaus erweist sich die Handhabung einer Pelletheizung als komfortabel, das gilt insbesondere im Vergleich zu gewöhnlichen Holzöfen. Die kleinen, gepressten Pellets kaufen Sie in handlicher Form, Sie füllen sie denkbar einfach in die Heizung. Holzhacken und viel Schmutz ersparen Sie sich.

Vor dem Kauf einer Pelletheizung sollten Sie gründlich abwägen, welcher Heizungstyp für Sie infrage kommt. In den meisten Fällen sollten die Investoren eine Zentralheizung mit Holzpellets vorziehen. Nur dann sichern Sie sich umfassend die ökologischen und finanziellen Vorteile. Sie sollten in diese Überlegungen die Voraussetzungen für eine Förderung einbeziehen. Einen Zuschuss zahlt das dafür zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle nur, wenn die Nennwärmeleistung der Pelletheizung bei mindestens 5 kW liegt. Informieren Sie sich im Vorfeld auch über die unterschiedlichen Förderhöhen. Die Mindestfördersumme beträgt bei einem Pelletofen mit Wassertasche 1.400 Euro, bei einem Pelletkessel 2.400 Euro und bei einem Pelletkessel mit einem ausreichend großen Pufferspeicher 2.900 Euro.

Lassen Sie sich die unterschiedlichen Optionen am besten von Experten erklären, diese zeigen Ihnen auch die finanziellen Vorteile der Varianten auf. Vergessen Sie zudem nach einem Kauf nicht, rechtzeitig einen Förderantrag zu stellen. Die Frist beginnt mit der Inbetriebnahme und dauert sechs Monate.