Ölheizung

Die Ölheizung erneuern – warum es sich lohnt

Im Idealfall wird eine Heizungsanlage alle 15 bis 20 Jahre erneuert. Das gilt auch für die Ölheizung, die in der modernen Variante mit Brennwerttechnik ausgestattet ist. Wer eine bereits vorhandene Ölheizung erneuern lässt, wird hinsichtlich der laufenden Kosten belohnt. Denn mit modernster Technik reduziert sich insbesondere der für den Betrieb einer Ölheizung notwendige Brennstoff, was angesichts des weltweit wachsenden Ölverbrauchs und damit einhergehenden steigenden Heizölpreisen ein wichtiges Kriterium ist.

Ölheizungen im Porträt

In den meisten Privathaushalten sind Ölheizungen installiert, was auch daran liegt, dass sie anders als Gasheizungen keine Infrastruktur, sondern lediglich Raum für einen Öltank benötigen. Das Funktionsprinzip einer Ölheizung ist schnell erklärt. Der Brennstoff wird über eine Ölleitung zur Heizung gepumpt, wo das Heizöl über eine Düse versprüht und dann im Brenner verbrannt wird. Auf diese Weise entsteht Wärme, die dazu verwendet wird, das Heizungswasser aufzuheizen. Im Heizkessel der Ölheizung sind die dafür notwendigen Komponenten enthalten, also der Kessel selbst, der Brenner sowie das Regelwerk. Um das Heizöl zu lagern, gibt es Öltanks für den Innenbereich sowie außerhalb des Wohnbereichs, sogenannte Erdtanks. Ein Öltank kann aus Stahl oder Kunststoff gefertigt sein, wobei es für jeden Anwendungsfall die passende Variante gibt. Verbreitet sind beispielsweise auch individuelle, kellergeschweißte Tanks, die am jeweiligen Standort den Anforderungen entsprechend montiert wird. Wer sich für einen Erdtank entscheidet, kann auch auf Modelle zugreifen, die speziell für hochwassergefährdete Gebiete entwickelt wurden.

Ölheizung erneuern: Kosten reduzieren mit einem Brennwertkessel

Durch das Erneuern der Ölheizung und die Ausstattung mit einem Brennwertkessel können die Brennstoffkosten um bis zu 20 Prozent gesenkt werden. Bei einem Brennwertkessel handelt es sich um einen Heizkessel für Warmwasserheizungen mit einer sehr hohen Energieeffizienz. Anders als bei älteren Modellen wird nach dem Erneuern der Ölheizung der durch die Verbrennung von Öl entstandene Wasserdampf und das während des Verbrennungsprozesses entstandene CO2 nicht über den Schornstein ungenutzt ausgeleitet, sondern als thermische Energie genutzt. Auf diese Weise wird nach dem Erneuern eine höhere Wirtschaftlichkeit der Ölheizung erreicht, was durch eine Kombination mit anderen Energiequellen wie beispielsweise einer Solarthermie Anlage noch intensiviert werden kann.
Kosten lassen sich nicht nur durch das Erneuern der Ölheizung sparen, sondern auch durch die Verwendung von bestimmten Heizölsorten. Standardheizöl ist die günstigste Variante und kann in nahezu allen Ölheizungen verwendet werden. Günstig ist nicht immer das allein entscheidende Kriterium und so wird heutzutage am häufigsten schwefelarmes Heizöl gekauft, das aufgrund des geringen Anteils an Schwefel umweltschonender ist. Wer Bioheizöl verwenden möchte, sollte vorab prüfen, ob die vorhandene Heizungsanlage mit dieser Sorte kombiniert werden kann.

Fördermittel für das Erneuern der Ölheizung

Wer seine Ölheizung erneuern möchte, kann unter bestimmten Voraussetzungen Fördermittel beantragen. Erste Adresse ist die in Frankfurt am Main ansässige Bankengruppe KfW, die im staatlichen Auftrag bestimmte Investitionen fördert. Im Rahmen der energieeffizienten Sanierung durch das Erneuern der Ölheizung kommt vor allem das von der Bankengruppe KfW aufgelegte Kredit Programm 152 in Betracht. Damit werden auch einzelne Maßnahmen gefördert, deren Ziel eine durch das Erneuern höhere Energieeffizienz sowie eine Senkung der Energiekosten ist. Dies gilt nicht nur für Neubauten, sondern auch für das Erneuern einer Ölheizung in älteren Wohnbauten. Zu den notwendigen Voraussetzungen gehört, dass ein Sachverständiger bestätigt, dass die Maßnahme der Heizungserneuerung angemessen und die Heizung nicht überdimensioniert ist und ein fachgerechter hydraulischer Abgleich erfolgt. Die Antragstellung läuft über die Hausbank, wobei 100 Prozent der Investitionskosten, darunter Umbauarbeiten, Installations- und Schornsteinkosten, förderfähig sind.

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